Aktuelles: Archiv

Meldungen

13.06.2019
Bienenwolf bekämpft Schimmel mit Gas

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Der mikrobielle Verderb von Vorräten ist nicht nur für Menschen ein Problem. Auch Bienenwölfe, die einen größeren Proviant von gelähmten Honigbienen für ihre Larven anlegen sind durch Schimmelpilze gefährdet. In der aktuellen Veröffentlichung in eLife fanden Dr. Engl und Kollegen aus Mainz und Regensburg einen ungewöhnlichen Verteidigungsmechanismus: Eier dieser Grabwespen setzen hohe Konzentrationen des gasförmigen Radikals Stickstoffmonoxid frei, welche die Brutzelle kurz nach der Eiablage regelrecht sterilisieren....

20.05.2019
Hallo Hummel! – Lebende Hummeln im Klassenzimmer

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Mit der offiziellen Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt wurde am Internationalen Tag der Biene, das Engagement der Arbeitsgruppe Didaktik der Biologie am iomE des FB10 gewürdigt, die Vielfalt von Wildbienenarten und ihre Gefährdung im Unterricht der Schulfächer Naturwissenschaften und Biologie auf innovative Weise zu vermitteln. Glückwunsch!...

17.05.2019
Richtfest des BioZentrum II

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Das viergeschossige Labor- und Forschungsgebäude wird in direkter Nachbarschaft zum BioZentrum I auf dem Campus der JGU errichtet. Im BioZentrum II werden ab Herbst 2020 ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Molekulare Physiologie, der Biochemie (FB09) sowie des Instituts für Biotechnologie und Wirkstoff-Forschung (IBWF gGmbH) arbeiten....

13.05.2019
DFG-Graduiertenkolleg Genregulation in Evolution (GenEvo) wird am Fachbereich Biologie eingerichtet

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Zur Etablierung des Forschungs- und Ausbildungsprogramms für Promovierende erhält der Fachbereich Biologie in den kommenden Jahren rund 5 Millionen Euro. Das wissenschaftliche Ziel von GenEvo ist es, ein besseres Verständnis der Evolution von komplexen und mehrschichtigen genregulatorischen Systemen zu gewinnen. Die Sprecherschaft übernimmt Frau Prof. Foitzik für den Fachbereich Biologie und Herr Prof. René Ketting für den Kooperationspartner IMB....

29.03.2019
Designer-Organellen in Zellen stellen künstliche Proteine her

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Einem Forscherteam um Prof. Lemke vom Institut für Molekulare Physiologie ist es gelungen, eine membranlose Organelle in einer lebenden Zelle zu erzeugen und damit selektiv Proteine herzustellen, in die synthetische Aminosäuren eingebaut sind. Über diese chemisch erzeugten Aminosäuren ist es möglich, die Zellen mit völlig neuen Funktionen auszustatten....

20.02.2019
Wettrüsten der Ameisenstaaten: Genaktivität von Verteidigern abhängig von eindringenden Sklavenhalterameisen

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T. americanus ist eine Sklavenhalterameise im Nordosten Amerikas. Die kleinen Tiere überfallen Nester einer anderen Ameisenart, entführen die Larven und Puppen in ihr eigenes Nest. Sobald die geraubten Tiere erwachsen sind, müssen sie die fremde Brut versorgen, Futter suchen, die Sklavenhalter füttern und deren Nest verteidigen. In einer aktuell publizierten Studie hat die AG Foitzik die besondere Beziehung zwischen den Parasiten und ihrem Wirt untersucht und eine spannende Entdeckung gemacht....

14.02.2019
Schwänzeltanz ist für Honigbienen in manchen Kulturlandschaften nicht mehr hilfreich

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Der Austausch von Informationen ist für Bienen ein wichtiger Faktor, um den Erfolg einer Kolonie zu sichern. Honigbienen besitzen dazu ein einmaliges Verhaltensmuster, den Schwänzeltanz. Mit dem Schwänzeltanz teilt eine Biene ihren Schwestern in der Kolonie mit, wo eine qualitativ hochwertige Futterquelle zu finden ist. Ergebnisse von Dr. Grüter aus der AG Foitzik publiziert in Science Advances....

24.01.2019
Weitere Förderung in Millionenhöhe für Forschungsprojekt ISIBElA

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Erfolgreiches Verbundforschungsprojekt zu langfristigen strahlentherapeutischen Erfolgen bei Krebserkrankungen unter Federführung der Universitätsmedizin Mainz und unter Beteiligung der AG Hankeln geht in die zweite Runde. Glückwunsch dazu!...

11.12.2018
ERC Consolidator Grant für Martin Kaltenpoth

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In seinem beantragten SYMBeetle-Projekt untersucht er die von Symbionten gestützte Biosynthese der Kutikula als Schlüsselmechanismus, der möglicherweise zum evolutionären Erfolg von Käfern beitrug. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!...

26.11.2018
SFB 1361 wird von der DFG am Fachbereich Biologie eingerichtet

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Am neuen Sonderforschungsbereich zum Thema DNA-Reparatur und Genomstabilität sind neben der JGU auch das IMB, die TU-Darmstadt, die LMU und die GU FFM beteiligt. Die Sprecherschaft übernimmt Prof. Ulrich, Professorin am FB10 und Direktorin am IMB. ...

18.10.2018
Wie Pflanzen ihren grünen Farbstoff Chlorophyll binden

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Chlorophyll ist der Farbstoff, den alle Pflanzen für ihre Photosynthese verwenden. Eine Studie in Nature Plants unter Federführung der AG Paulsen gibt Einblick in den Photosynthese-Apparat mithilfe von wasserlöslichem Chlorophyllprotein. ...

18.10.2018
Wie der Käfernachwuchs in Kadavern gedeiht

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Forscher der AG Kaltenpoth, der Uni Gießen und des MPI in Jena haben herausgefunden, dass symbiotische Mikroorganismen im Darm von Totengräber-Käfern helfen, aus Kadavern nährstoffreiche Kinderstuben für ihre Jungen zu machen. ...

15.10.2018
Ernennung von Dr. Heine als W3-Professor für Funktionelle Neurobiologie

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Prof. Dr. Heine tritt seine Forschung und Lehre in Mainz zum Wintersemester an. Seine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Plastizität von neuronalen Synapsen und der von neuronalen Netzwerken über elektrophysiologische Methoden. ...

08.10.2018
Ernennung von Prof. Dr. Jacob als W2-Professorin für Zelluläre Neurobiologie

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Prof. Dr. Jacob tritt ihre Forschung und Lehre in Mainz zum Wintersemester an. Ihre Arbeitsgruppe beschäftigt sich u.a. mit Regeneration und Instandhaltung des Nervensystems durch Chromationveränderungen. ...

28.09.2018
Ernennung von Dr. Heermann als W2-Professor für Mikrobiologie

Prof. Dr. Heermann tritt seine Forschung und Lehre in Mainz zum Wintersemester an. Seine Arbeitsgruppe forscht über die Aufklärung molekularer Prinzipien der Regulation des Wechselspiels zwischen Symbiose und Pathogenität von Bakterien. ...

27.09.2018
IRP Schellenberg Research Prize für Prof. Jacob

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Die IRP Stiftung vergibt den Preis alle 2 Jahre an außergewöhnliche Forscher auf dem Gebiet der Paraplegie. Prof. Jacob erhielt den Preis für ihre Forschung an Schwann-Zellen im peripheren Nervensystem und dessen Plastizität.Foto(c) Urs Albrecht,Fribourg. ...

26.09.2018
Ernennung von Dr. Wachter als W3-Professur für Molekulare Pflanzenwissenschaft

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Prof. Dr. Wachter tritt seine Forschung und Lehre in Mainz zum Wintersemester an. Seine Arbeitsgruppe erforscht molekulare Mechanismen des alternativen Splicing von mRNA und dessen Auswirkung auf u.a. die Genregulation in Pflanzen. ...

07.09.2018
Best Paper Prize für Dr. Max Lauterbach

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Dr. Lauterbach hat in der AG von Gudrun Kadereit seine Promotion angefertigt und für eine daraus resultuierende Publikation den Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft erhalten. Herzlichen Glückwunsch! ...

29.08.2018
Ameisen-Studie gibt Hinweis zur Evolution sozialer Insekten

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Woran entscheidet es sich, dass eine Ameisen-Königin Eier legt und Arbeiterinnen nicht? Die AG Libbrecht aus dem iOME befasst sich mit dieser und weiteren Fragen der Evolution. Die AG hat ein Gen identifiziert, welches die entscheidende Rolle spielt... ...

18.07.2018
Der Wollkäfer schützt sich durch eine "chemische Waffe" gegen schädliche Pilze

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Wissenschaflter der AG Kaltenpoth und des HKI in Jena haben entdeckt, dass Bakterien, die den Wollkäfer besiedeln, eine antimykotische Verbindung produzieren, die einer Substanz von im Meer lebenden Seescheiden sehr ähnlich ist. ...

30.07.2018
Rufannahme W2-Professur Mikrobiologie

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Dr. Heermann von der LMU in München hat den Ruf auf die W2-Professur Mikrobiologie angenommen. Herr Dr. Heermann wird seine Tätigkeit zum 01.10.2018 am FB10 der JGU aufnehmen. ...

13.07.2018
Internationales Symposium zum Usher-Syndrom in MainzRufannahme W3-Professur Molekulare Pflanzenwissenschaft

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Das Usher Syndrom ist die häufigste Form kombinierter Taub-Blindheit beim Menschen. Mainzer Biologen um Dr. Kerstin Nagel-Wolfrum (IDN) und Prof. Dr. Uwe Wolfrum (IMP) organisieren in Kooperation mit einer internationalen Allianz das Symposium in Mainz. ...

04.07.2018
Rufannahme W3-Professur Molekulare Pflanzenwissenschaft

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Dr. Wachter von der Universität Tübingen hat den Ruf auf die W3-Professur Molekulare Pflanzenwissenschaft angenommen. Herr Dr. Wachter wird seine Tätig
keit zum 01.10.2018 am FB10 der JGU aufnehmen. ...

30.06.2018
Rufannahme W2-Professur für Zelluläre Neurobiologie

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Frau Prof. Dr. Claire Jacob von der Universität Fribourg (Schweiz) hat den Ruf auf die W2-Professur Zelluläre Neurobiologie angenommen. Prof. Jacob wird Ihre Tätigkeit zum 01.10.2018 am FB10 der JGU aufnehmen. ...

25.06.2018
Eröffnung des BioZentrums I und Grundsteinlegung BioZentrum II

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Das BioZentrum I wird Platz für ca. 200 Mitarbeiter bieten. Auf einer Nutzfläche von rund 4.700 m2 integriert der kompakte 4-stöckige Bau moderne Labormodule und andere Räume. Das BioZentrum II wird im Herbst 2020 fertiggestellt. ...

18.06.2018
Brutpflege-Gen steuert Arbeitsteilung bei Ameise

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WissenschaftlerInnen der Universität Mainz und des Senckenberg BiK-Forschungszentrums haben jetzt ein Gen identifiziert, dessen Aktivität die Empfindlichkeit für Brutgeruch steuert und damit das Brutpflegeverhalten von Ameisen beeinflusst. ...

09.05.2018
Neues DFG-Schwerpunktprogramm zu Dunklem Proteom am Fachbereich Biologie

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Prof. Dr. Edward Lemke wird ein neues SPP koordinieren, das die Bildung und Funktion von speziellen Proteinkomplexen in der Zelle besser erforscht. Die DFG hat die Einrichtung des Programms ab 2019 für zunächst 3 Jahre mit 6 Mio Euro bewilligt. ...

08.05.2018
Peter Baumann erhält Alexander von Humboldt-Professur

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Prof. Dr. Peter Baumann ist heute feierlich mit einer Alexander von Humboldt-Professur ausgezeichnet worden. In Berlin empfing er den höchstdotierten deutschen Forschungspreis in Anwesenheit einer Delegation der JGU, des Fachbereichs und des IMB. ...

02.05.2018
Finanzierung des IMB bis 2027 durch die Boehringer Ingelheim Stiftung und das Land Rheinland-Pfalz gesichert

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Das Institut für Molekulare Biologie (IMB) der JGU wird mit weiteren 106 Millionen Euro unterstüzt. Dies gaben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Christoph Boehringer,der Vorsitzende des Vorstands der Boehringer Ingelheim Stiftung,heute in Mainz bekannt. ...

30.04.2018
Rufannahme W3-Professur für Funktionelle Neurobiologie

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Herr Dr. Martin Heine vom Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg hat den Ruf auf die W3-Professur für Funktionelle Neurobiologie angenommen. Dr. Heine wird seine Tätigkeit zum 1. Oktober 2018 am FB10 der JGU aufnehmen. ...

19.06.2018
Brutpflege-Gen steuert Arbeitsteilung bei Ameisen

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Gen identifiziert, dessen Aktivität Empfindlichkeit für Brutgeruch steuert und damit Brutpflegeverhalten von Ameisen beeinflusst ...

14.03.2018
Kurzzeitgedächtnis von Fruchtfliegen zeigt altersbedingten Verfall

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APP-ähnliches Protein ist bei Drosophila als Gesamtprotein für Aufrechterhaltung des Arbeitsgedächtnisses notwendig und verhindert altersbedingte Gedächtnisschwäche Publikation der AG Strauß aus dem IDN in Current Biology. ...

13.03.2018
Ursprung der Frauen mit deformiertem Schädel im frühmittelalterlichen Bayern geklärt

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Historisch-genetische Untersuchungen der AG Burger und anderer ergaben, dass es sich bei den mittelalterlichen Personen mit Schädeldeformation um Frauen handelte, die um 500 n. Chr. aus dem Schwarzmeerraum in die bayerischen Siedlungen migriert waren. ...

07.03.2018
Dr. Jan Werner erhält den Arnold Berliner Award 2018

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Herr Dr. Jan Werner wurde für den von ihm in The Science of Nature veröffentlichten Fachartikel „Was endothermy in amniotes induced by an early stop in growth during ontogeny? (Werner J. & Griebeler E.M. 2017) “ ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! ...

09.03.2018
Rufannahme W3-Professur für Molekulare Neuroentwicklungsbiologie

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Frau Dr. Marion Silies vom European Neuroscience Institute in Göttigen hat den Ruf auf die W3-Professur für Neuroentwicklungsbiologie angenommen. Dr. Silies wird Ihre Tätigkeit zum 1. Januar 2019 am FB10 der JGU aufnehmen. ...

07.03.2018
Forscher identifizieren genetische Basis von Raubzügen bei Ameisen

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Einige Ameisenarten überfallen Wirte und integrieren deren Nachkommen in ihre eigene Kolonie, um sich Vorteile zu verschaffen. Diese Raubzüge werden bei nah verwandten Temnothorax-Ameisenarten durch unterschiedliche Gene gesteuert. Publikation AG Foitzik. ...

02.03.2018
400 Forscher-Sets an Schulen in Rheinland-Pfalz durch Projekt "Durch die BLUME" verschickt

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LehrerInnen können mit dem Inhalt der kleinen Papiertüten und dem dazugehörenden Begleitmaterial das Thema "Vielfalt" im Biologieunterricht praxisorientiert und schülernah vermitteln. "Durch die BLUME" wurde von der AG Didaktik des FB10 entwickelt. ...

16.02.2018
Tag des Fachbereichs

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Ein gemischtes Programm aus Vorträgen, Postersessions und sozialen Events stellte die Fülle der Forschung und Lehre am Fachbereich Biologie dar und zeigte zukünftige Perspektiven auf. Über 200 Personen haben an dem Event teilgenommen. ...

14.02.2018
Unveränderte Nutzung von Antibiotika seit 68 Millionen Jahren

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Forscher der AG Kaltenpoth konnten zeigen, dass Bienenwölfe seit 68 Millionen Jahren einen produzierten, in Grundzügen unveränderten Cocktail an Antibiotika zum Schutz ihrer Nachkommen gegen Schimmelpilze nutzen. Erschienen in PNAS. ...

13.02.2018
Dr. Stefan Jacob erhält den NMFZ-Forschungspreis 2018

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Herr Dr. Jacob wurde vom NMFZ für den von ihm veröffentlichten Fachartikel “Unravelling the biosynthesis of pyriculol in the rice blast fungus Magnaporthe oryzae”, der in 2017 in Microbiology erschienen ist, ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! ...

24.01.2018
Ameisen passen ihre Wachsschicht verändertem Klima sehr schnell an

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Individuen reagieren auf Klimaveränderung innerhalb von drei Wochen mit Anpassung des Kohlenwasserstoffprofils / Überlebensrate steigt. Die Ergebnisse der Studie von Menzel et al.
aus dem iOME sind in Functional Ecology publiziert. ...

17.11.2017
Bakterieller "Untermieter" macht Blattnahrung für Käfer verdaulich

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Ein int. Team unter Beteiligung von Forschern der AG Kaltenpoth hat ein Bakterium in einer Blattkäferart beschrieben, das dem Käfer hilft Bestandteile der pflantlichen Zellwand zu verdauen. Publikation erschienen in Cell. ...

18.09.2017
Projekt "Durch die BLUME" erhält internationale Auszeichnung

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Mit der offiziellen Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ist das Engagement der AG Didaktik der Biologie gewürdigt worden, das Thema Vielfalt am Beispiel von Blüten im Schulunterricht auf innovative Weise zu vermitteln. ...

30.08.2017
Nachwuchswissenschaftler des Fachbereichs Biologie erhalten Stipendien der Carl-Zeiss Stiftung

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Die Stipendienanträge von Dr. Christiana Müller (2.v.l.) und Dr. Stefan Jacob (1.v.r.) waren erfolgreich. Beide werden zwei Jahre lang für Ihre Arbeiten bei PD Albers (Müller) und Prof. Thines (Jacobs) unterstützt. ...

18.07.2017
Hunde haben nur einen geografischen Ursprung

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DNS-Analysen prähistorischer Hunde aus Deutschland haben gezeigt, dass ihre Genome wahrscheinlich die Vorfahren moderner europäischer Hunde darstellen. Die Studie, an der auch Wissenschaftler der AG Paleogentik beteiligt sind,ist in Nature veröffentlicht. ...

12.07.2017
Rufannahme W3-Professur für Molekulare Biologie

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Herr Prof. Peter Baumann, HHM Investigator am Stowers Institute hat den Ruf auf o.g. Professur angenommen. der Fachberecih Biologie und das IMB konnten in diesem Verfahren erfolgreich eine Humboldt-Professur einwerben. Dienstantritt ist am 01.10.2017. ...

11.07.2017
Lipide stabilisieren Lichtsammler (LHCII) durch komplementäre Struktur

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Die Stabilität des Lichtsammlerproteins wurde gemessen durch seine mechanische Entfaltung (Einzelmolekül-Kraftmikroskopie). Seiwert et al. haben ihre Ergebnisse in Scientific Reports veröffentlicht. ...

30.06.2017
Wie verhindern Teleomere vozeitige Seneszenz?

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Die AG Luke konnte zeigen, dass das RNA-Molekül TERRA an Reparaturprozessen an Telomeren beteiligt ist und den Prozess der altersbedingte Verkürzung der Teleomere hinauszögert. Die Arbeiten sind in der Publikation von Graf et al. in Cell nachzulesen. ...

28.06.2017
Chemisches Profil von Ameisen passt sich bei Selektionsdruck rasch an

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Körper von einigen Insekten sind von einer dünnen, wachsartigen Schicht bedeckt, die sie vor dem Austrocknen schützt und dem Austausch von Informationen dienen kann. Menzel et al. zeigen,dass sich die chemischen Profile dieser Schicht stark unterscheiden. ...

07.06.2017
Fruchtfliegen reagieren auf anhaltenden Stress ähnlich wie Menschen

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Anhaltender Stress löst bei der Fruchtfliege Drosophila melanogaster einen depressionsartigen Zustand aus, der sich in einem veränderten Verhalten beim Klettern, Laufen und der Balz zeigt. Die Studie der AG Strauß ist in Nature Comm. veröffentlicht. ...

01.06.2017
Dr. Sara Kuntz beim Dies Academicus ausgezeichnet!

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Die Biologin wurde für ihre Dissertation zur Identififzierung der benötigten Signalwege für das visuelle Orientierungsgedächtnis in der AG Strauß mit dem Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! ...

19.05.2017
Kooperation von Totengräber-Käfern und ihren mikrobiellen Symbionten bei der Kadaver-Verwertung

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Ein Forschungsteam unter Leitung der AG Kaltenpoth hat die Mechanismen zur Konservierung und Aufbereitung der Nahrung für den Nachwuchs und Abwehr von Konkurrenten untersucht. Nachzulesen in Nature Communications. ...

10.05.2017
Gen-Abschaltung verhindert Larvalentwicklung bei Drosophila

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Die AG Rosenkranz hat herausgefunden, dass die Inaktivierung des Hop-Gens zur Störung der Produktion von piRNAs führt, wodurch es über Transposons zum programmierten Zelltod in Fliegeneiern kommt, so dass sich diese nicht zu Larven weiterentwickeln.
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28.04.2017
Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

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Im Zusammenspiel mit Tieren und Pflanzen sind Mikroben nicht immer nur feindliche Gegenspieler, sie können auch mächtige Verbündete sein. Ein int. Team um die AG Kaltenpoth hat eine Mikrobe entdeckt, die zwei Gesichter zu haben scheint... ...

26.04.2017
Philipp Girr in die Gutenberg-Akademie aufgenommen

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Phlipp Girr promoviert in der AG Paulsen zum Thema „Die biologische Funktion des wasserlöslichen Chlorophyll-Proteins". Herzlichen Glückwunsch zur Aufnahme in die Akademie für die herausragenden Promovierenden an der JGU! ...

25.04.2017
Rufannahme - W3-Professur für Molekulare Physiologie

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Herr Dr. Edward Lemke, derzeit Gruppenleiter am EMBL in Heidelberg, hat den Ruf auf die o.g. Professur am Fachbereich Biologie angenommen. Sein Dienstantritt an der JGU ist für den 01.01.2018 vorgesehen. Wir begrüßen den neuen Kollegen ganz herzlich! ...

20.04.2017
Sklavenhaltende Ameisen tragen weniger informative chemische Duftsignale

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Wie Wissenschaftler der AG Foitzik herausgefunden haben, tragen sklavenhaltende Ameisen chemische "Tarnkappen" und werden bei Angriffen von ihren Opfern nicht erkannt, da sie weniger informative Duftsignale auf ihrer Körperoberfläche tragen. ...

31.03.2017
Richtfest des BioZentrum I

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Nach 12 Monaten Bauzeit hat die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Richtfest für den Forschungsneubau BioZentrum I auf dem Campus der Universität gefeiert. Das Gebäude wird große Teile des FB, die derzeit verstreut auf dem Campus liegen, bündeln. ...

23.02.2017
Stachellose Bienen lassen Nester von Soldatinnen verteidigen

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Der Angriff von Räuberbiene
n treibt die Evolution von größeren Wächterinnen und damit die Arbeitsteilung im Bienenstock voran. Die Ergebnisse der Studien aus der AG um Herrn Dr. Grüter (Evolutionsbiologie) wurden in Nature veröffentlicht. ...

10.02.2017
Ernennung von Dr. Brian Luke zum Heisenberg-Professor für Chromosomen- und Seneszenzforschung

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Prof. Dr. Brian Luke hat seine Forschung und Lehre in Mainz zum Februar 2017 angetreten. Er beschäftigt sich mit den Ursachen der altersbedingten Verkürzung der Chromosomenenden (Telomere) und deren Rolle in der Genomstabilität und bei der DNA-Reparatur. ...

23.01.2017
Institutionelle Neuordnung des Fachbereichs

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Der Fachbereich Biologie durchlebt einen Generationswandel in der Professorenschaft, der von einem Wandel der Strukturen begleitet wird. Seit dem 21. Januar 2017 besteht der Fachbereich aus 3 Instituten statt bisher 9. ...

20.01.2017
Prof. Burger zum korrespondierenden Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts ernannt

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Das DAI würdigt damit die Beiträge von Prof Burger zur Erforschung der Vorgeschichte Europas und Asiens. Burger ist seit 2005 Professor für Anthropologie an der JGU. ...

14.11.2016
Projekt "Durch die BLUME: Blütenbiologie im Unterricht – Materialien und E-Learning" von Lisa Kissi

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Die Doktorandin Lisa Kissi (AG Didaktik der Biologie) bringt Schülerinnen und Schülern biologische Vielfalt mit einer interaktiven Rallye durch den Botanischen Garten näher. ...

27.10.2016
Alexander von Humboldt-Professur für Peter Baumann

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Prof. Peter Baumann erhält eine Alexander von Humboldt-Professur im Rahmen einer Berufung vom Stowers Institute in Kansas (USA) an den Fachbereich Biologie der JGU. Die feierliche Verleihung ist für Mai 2018 in Berlin geplant. Herzlichen Glückwunsch! ...

27.10.2016
Fachschaftsmitglieder im Rahmen des GLK-Videowettbewerbs ausgezeichnet

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In Kooperation mit dem Medienzentrum (MZ) schrieb das GLK zum dritten Mal einen Video-Wettbewerb für Studierende der JGU aus, diesmal zum Thema: "INTERDISZIPLINÄR – Studium und Lehre an der JGU". Wir gratulieren ganz herzlich!
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25.08.2016
Aufbruch zur infrastrukturellem Erneuerung: Grundsteinlegung des Neubaus BioZentrum I

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Das neue BioZentrum I, das ab Sommer 2018 einen Großteil des Fachbereichs Biologie beherbergt, wird eingeweiht. (Foto/©: Peter Pulkowski) ...

14.07.2016
Steinzeit-Genome aus dem Zagros-Gebirge zeigen verschiedene Abstammungslinien für Europäer und Südasiaten

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Internationales Forscherteam unter der Leitung von Palaeogenetikern der JGU zeigt anhand von Genomanalysen, dass Steinzeitmenschen aus dem Zagros-Gebirgezu den Vorfahren der meisten modernen Südasiaten gehören. Die Ergebnisse wurden in Science publiziert. ...

08.07.2016
WinUM3 : Kooperationsprojekt der Hochschule Geisenheim und der JGU Mainz

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"WinUM³: Wein und Weinberg im naturwissenschaftlichen Unterricht – Material, Methoden, Medien“, ein Kooperationsprojekt der AG Didaktik Biologie mit der Hochschule Geisenheim, sensibilisiert Schülerinnen und Schüler für das Ökosystem Weinberg. ...

24.06.2016
Maximilian Ehrlich erhält Gutenberg-Stipendium für seine Masterarbeit

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Herr Ehrlich wird für seine Masterarbeit „Raus in die Stadt! - Ausarbeitungen zur praxisorientierten Umsetzung des Themas Stadtökologie im Fach Biologie der Sekundarstufe II“ ausgezeichnet. (Foto: Peter Pulkowski) ...

12.06.2016
Sommerfest des Botanischen Gartens: Pflanzenmarkt, Führungen, Livemusik, Kinderprogramm und viele Aktionen zum Jahresthema Arzneipflanzen

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Am Sonntag, dem 12. Juni 2016 ist es wieder soweit. Der Botanische Garten der Johannes Gutenberg-Universität lädt von 11.00 bis 18.00 Uhr zum großen Sommerfest in sein weitläufiges Gartengelände ein. ...

06.06.2016
Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis

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Internationales Team um Mainzer Palaeogenetiker weist neolithische Migration aus Griechenland und Anatolien nach. ...

27.05.2016
Christian Zerfaß beim Dies academicus ausgezeichnet

Bildlink Dr. Christian Zerfaß wurde für seine Dissertation mit dem Titel "Recombinant Biomineralizing Polypeptides PXSY: Structure and Dynamics upon the Inter-action with Silica" mit dem Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung ausgezeichnet. ...

19.05.2016
Eröffnung des "Gart der Gesundheit" - Themenjahr Arzneipflanzen

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Am Donnerstag, den 19. Mai 2016 um 19.00 Uhr lädt die Biologische Abteilung des Botanischen Gartens zur Eröffnung des neu gestalteten Arzneimittelgartens. ...

28.04.2016
Christof Niehrs in American Academy of Arts and Sciences aufgenommen

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Der Gründungsdirektor des Instituts für Molekulare Biologie (IMB), Prof. Dr. Christof Niehrs, wurde von der Amerikanischen Akademie der Künste und Wissenschaften zum ausländischen Ehrenmitglied ernannt. ...

15.04.2016
Wie ist das ausgeklügelte Kommunikationssystem in einem sozialen Insektenstaat entstanden?

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Ein sozialer Insektenstaat funktioniert nur dank einer ausgeklügelten Kommunikation. Vielfältige Botschaften müssen übermittelt werden, z.B. über Machtverhältnisse, Gruppenzugehörigkeit, neue Nahrungsquellen und Gefahren. Dieser Cell-Review gibt Auskunft. ...

03.03.2016
Arbeitsteilung bei sozialen Insekten: Bei Störungen sind Allrounder gegenüber Spezialisten im Vorteil

Bildlink Die AG Foitzik zeigt, dass hoch spezialisierten Ameisen die Flexibilität fehlt, um sich schnell genug auf neue Anforderungen einzustellen – mit schwerwiegenden Folgen für die gesamte Kolonie im Bezug auf die Überlebenschancen. ...

01.02.2016
Mechanismus zur Ruhephase in Neuralen Stammzellen entdeckt

Bildlink Die AG Berger konnte einen neuen Mechanismus zur Aufrechterhaltung der zellulären Ruhephase in neuralen Stammzellen beschreiben. Protein-Interaktion zwischen den glialen Nischenzellen und den Stammzellen aktivieren den hochkonservierten Hippo-Signalweg. ...

28.04.2016
Christof Niehrs in American Academy of Arts and Sciences aufgenommen
Die Amerikanische Akademie der Künste und Wissenschaften (American Academy of Arts and Sciences), eine der ältesten und angesehensten Gelehrtengesellschaften der Welt, hat den Gründungsdirektor des IMB, Prof. Dr. Christof Niehrs, zum ausländischen Ehrenmitglied (Foreign Honorary Member) ernannt.

Die Akademie beruft führende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirts
chaft und Politik, um mit deren Wissen und Fähigkeiten den zentralen Herausforderungen der heutigen globalen Gesellschaft zu begegnen. Die Akademie agiert als wichtiger unabhängiger Berater von Entscheidungsträgern in Regierungen, der Wissenschaft und im Privatsektor und erreicht dieses Ziel durch Studien, Publikationen und Programme auf den verschiedenen Gebieten der Künste und der Wissenschaften. Gegenwärtig zählt die American Academy 4.600 Mitglieder und 600 ausländische Ehrenmitglieder, darunter die herausragendsten Gelehrten und Forscher weltweit. Namhafte ausländische Ehrenmitglieder in der Geschichte der Academy waren unter anderem Alexander von Humboldt, Charles Darwin und Werner Heisenberg.

„Es ist eine große Ehre für mich, dieser renommierten Gruppe an Gelehrten beitreten zu dürfen“, sagt Christof Niehrs, „und ich freue mich schon sehr darauf, an den Aktivitäten der Akademie teilzunehmen.“ Prof. Niehrs ist Gründungs- und wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Molekulare Biologie (IMB), das 2011 seine Pforten auf dem Campus der Johannes GutenbergUniversität Mainz (JGU) geöffnet hat. Für seine Pionierforschung über die Mechanismen der frühen Embryonalentwicklung hat der Entwicklungsbiologe zahlreiche Ehrungen und Preise erhalten, unter anderem den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), den wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland. Zurzeit forscht er hauptsächlich auf zwei Gebieten, die sich beide damit beschäftigen, wie Zellen ihre Differenzierung regulieren und Krankheiten vermeiden: Epigenetik der DNA-Methylierung und Signalwege des Wachstumsfaktors Wnt.

Als eines von 37 ausländischen Ehrenmitgliedern gehört Christof Niehrs zu den 213 anerkannten Künstlern und Wissenschaftlern, die dieses Jahr zu Mitgliedern der American Academy gewählt wurden. Weitere Mitglieder des diesjährigen Jahrgangs sind Träger des Pulitzer-Preises und des WolfPreises, von MacArthur und Guggenheim Fellowships, des Grammys und des National Book Awards.

„Es ist eine Ehre, diesen neuen Jahrgang außergewöhnlicher Frauen und Männer als Mitglieder unserer namhaften Gesellschaft begrüßen zu dürfen“, so Don Randel, Vorsitzender des Direktoriums der Akademie, in der Pressemitteilung der American Academy. „Ihre Wahl gibt uns die unschätzbare Möglichkeit, ihre Expertise und ihr Wissen in einige der wichtigsten Herausforderungen unserer Tage einzubringen. Wir freuen uns darauf, diese neuen Mitglieder in die Arbeit der Akademie mit einzubeziehen.“

Die neuen Akademiemitglieder werden bei einer feierlichen Zeremonie am 8. Oktober 2016 im Stammsitz der Akademie in Cambridge, Massachusetts, USA, eingeführt.

Weitere Informationen Mehr zur Forschung von Prof. Dr. Christof Niehrs unter www.imb.de/niehrs.

Über das Institut für Molekulare Biologie gGmbH
Das Institut für Molekulare Biologie gGmbH (IMB) ist ein Exzellenzzentrum der Lebenswissenschaften, das 2011 gegründet wurde. Die Forschung am IMB konzentriert sich auf drei topaktuelle Gebiete: Epigenetik, Entwicklungsbiologie und Genomstabilität. Das Institut ist ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen und einer privaten Stiftung. Die Boehringer Ingelheim Stiftung hat 100 Millionen Euro für einen Zeitraum von zehn Jahren bereitgestellt, um die laufenden Kosten für die Forschung am IMB zu decken, das Land Rheinland-Pfalz noch einmal ca. 50 Millionen Euro für den Bau des hochmodernen Forschungsgebäudes. Weitere Informationen zum IMB finden Sie unter www.imb.de.

Über die Boehringer Ingelheim Stiftung
Die Boehringer Ingelheim Stiftung ist eine rechtlich selbstständige, gemeinnützige Stiftung und fördert die medizinische, biologische, chemische und pharmazeutische Wissenschaft. Errichtet wurde sie 1977 von Hubertus Liebrecht, einem Mitglied der Gesellschafterfamilie des Unternehmens Boehringer Ingelheim. Mit ihrem Perspektiven-Programm „Plus 3“ und den „Exploration Grants“ für selbstständige Nachwuchswissenschaftler fördert sie bundesweit exzellente unabhängige Nachwuchsforschergruppen. Sie dotiert den internationalen Heinrich-Wieland-Preis sowie Preise für Nachwuchswissenschaftler. Die Boehringer Ingelheim Stiftung fördert für zehn Jahre den wissenschaftlichen Betrieb des 2011 eingeweihten Instituts für Molekulare Biologie (IMB) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit 100 Millionen Euro. Seit 2013 fördert sie ebenfalls über zehn Jahre die Lebenswissenschaften an der JGU mit insgesamt 50 Millionen Euro. Weitere Informationen unter www.boehringer-ingelheim-stiftung.de.

Pressekontakt für weitere Informationen Dr. Ralf Dahm, Direktor Wissenschaftliches Management Institut für Molekulare Biologie gGmbH (IMB), Ackermannweg 4, 55128 Mainz, Germany Telefon: +49 (0) 6131 392 1455, Fax: +49 (0) 6131 392 1421, Email: press@imb.de ...

21.09.2015
Fachbereich Biologie präsentiert sich auf dem Wissenschaftsmarkt in Mainz
An zwei Tagen hat der AK Hankeln ca. 400 DNS von Passanten zur Mitnahme präpariert. Außerdem haben Chromosomenpräparation und Gelelektrophorese großes Interesse gefunden.

06.07.2015
Präsident Krausch besucht den Fachbereich Biologie

Bildlink In der kommenden Sitzung des Fachbereichsrats am 08.07.2015 ist der Präsident der JGU zu Gast im öffentlichen Teil der Sitzung. Alle Mitglieder des Fachbereichs sind recht herzlich eingeladen, um 14 Uhr in die Alte Mensa zu kommen.

02.07.2015
Einrichtung einer DFG-geförderten Forschergruppe unter Beteiligung des Fachbereichs Biologie (FOR 2281)

Bildlink Die Arbeitsgruppe um Prof. Susanne Foitzik ist an der Forschergruppe "Sociality and the reversal of the fecundity-longevity trade-off" (FOR 2281) unter Sprecherschaft von Prof. J Korb (Freiburg) beteilgt.

28.04.2015
Doktorandin aus Fachbereich Biologie in der Gutenberg Akademie aufgenommen!

Bildlink Frau Zuzana Fajkošová promoviert in der AG Paleogenetik am Institut für Anthropologie im dritten Jahr. Sie arbeitet im Marie Curie EU-geförderten Projekt BEAN, das von der JGU aus koordiniert wird http://beanproject.eu. Herzlichen Glückwunsch ! ...

08.04.2015
Publikationen: Rätsel um stammesgeschichtliche Stellung ausgestorbener südamerikanischer Huftiere gelöst

Bildlink Ein internationales Team unter Beteiligung der AG Burger konnte zeigen, dass sü
damerikanische Huftiere mit Pferden, Nashörnern und Tapiren verwandt sind. Die Sequenz eines Strukturproteins im Knochen ermöglichte die stammesgeschichtliche Einordnung. Die relevanten Publikationen dazu wurden in Nature veröffentlicht. ...

30.03.2015
Publikation: Verschiedene Strategien verhindern das Springen von Genen

Springende Gene (Transposons) sind in der Lage, ihre Position im Genom zu verändern, bzw. sich innerhalb eines Genoms zu replizieren. Hierbei werden springende Gene zunächst zu einzelsträngiger RNA transkribiert, die Transkripte an anderer Stelle wieder zu DNA umgeschrieben und in das Wirtsgenom reintegriert. Durch fortwährende, teils millionenfache, Akkumulation von Transposon-Kopien beläuft sich der Anteil springender Gene im gesamten Säugetiergenom heute auf etwa 50%.
Typischerweise unterdrücken Organismen durch Methylierung von Transposon DNA dauerhaft deren Aktivität. Jedoch kommt es während der Entwicklung von Keimzellen zu globalen De- und Re-Methylierungsereignissen des Keimzellgenoms. In dieser kritischen Phase können einige Transposon-Kopien wieder transkribiert, d.h. aktiv werden.
In nahezu allen Tieren werden in der Keimbahn sogenannte Piwi Proteine exprimiert. Diese können Transposontranskripte enzymatisch schneiden und somit unschädlich machen. Damit die Piwi Proteine Freund von Feind unterscheiden können, werden Sie von kleinen RNA Molekülen ‚geleitet‘. Diese piwi-interacting (pi-) RNAs passen durch Basenkomplementarität spezifisch auf Transposontranskripte.
Da innerhalb der Säugetiere das Piwi/piRNA System lediglich bei Nagern und einigen wenigen Primaten hinreichend erforscht ist, untersuchten Rosenkranz et al. das piRNA Transkriptom von Spitzhörnchen (Tupaia belangeri), um anhand der Situation bei dieser engen Außengruppe zu den Primaten evolutionsbiologische Prozesse auf dem Weg zur Primatendivergenz nachvollziehen zu können.
Rosenkranz et al. konnten zeigen, dass nahezu alle Transposons im Spitzhörnchen durch komplementäre piRNAs angesteuert werden können. Die einzige Ausnahme bildete das winzige (~70bp) MariN1 Transposon zu dem es keine komplementären piRNAs gab. Die Frage, weshalb ausgerechnet MariN1 Transposons nicht von piRNAs erkannt werden erschloss sich bei der Untersuchung der Sekundärstruktur der MariN1 Transkripte. Durch Selbstkomplementarität und Rückfaltung formen diese nahezu perfekte, doppelsträngige Strukturen aus, die den piRNAs keinerlei ‚Angriffsfläche‘ bieten.
Interessanterweise fanden Rosenkranz et al. jedoch andere MariN1-komplementäre RNAs die sich in vielerlei Hinsicht von piRNAs unterschieden. Diese wiesen dafür typische Charakteristika einer anderen Klasse kleiner RNAs, sogenannter short interfering (si-) RNAs auf. Diese entstehen durch Dicer-Prozessierung, ein Enzym welches doppelsträngige RNA Moleküle zu einem Paar komplementärer einzelsträngiger siRNAs prozessiert. Tatsächlich ließen die bioinformatischen Analysen darauf schließen, dass die für piRNAs unzugänglichen MariN1-Transkripte stattdessen durch das Enzym Dicer geschnitten und somit unschädlich gemacht werden. Umgekehrt konnten gezeigt werden, dass andere Transposontranskripte von piRNAs an exakt jenen Stellen ‚angegriffen‘ werden, die am wenigsten dazu neigen stabile Sekundärstrukturen auszubilden.
Die Ergebnisse der Studie liefern eine grundlegende mechanistische Erklärung für den unterschiedlichen Gebrauch scheinbar redundanter Transposon-Abwehrmechanismen und sind von enormer Bedeutung für ein umfassendes Verständnis der Koevolution von Transposons einerseits und deren Abwehrmechanismen andererseits.

Abb.

Oben) Ein sich rückfaltendes Transposontranskript kann nicht durch piRNAs erkannt werden und wird stattdessen von dem Enzym Dicer geschnitten. Das entstehende siRNA Paar weist die charakteristischen 2nt 3‘-Überhänge auf. (Unten) piRNAs binden an Piwi Proteine und führen diese zu komplementären Transposontranskripten. Hierbei steuern sie Bereiche an, die nicht zur Ausbildung von Sekundärstrukturen neigen. Die Piwi Proteine schneiden die Transposontranskripte, welche durch weitere Enzyme schließlich zu sekundären piRNAs prozessiert werden.

D. Rosenkranz, S. Rudloff, K. Bastuck, R.F. Ketting and H. Zischler, Tupaia small RNAs provide insights into function and evolution of RNAi-based transposon defense in mammals, RNA 2015 21(5) [Epub ahead of print]. DOI:10.1261/rna.048603.114 ...

23.03.2015
Doktorandengruppe "Integrierte Unterrichtsforschung in Fachdidaktik und Bildungswissenschaften" unter Beteiligung des Fachbereichs Biologie eingerichtet

Bildlink Die Doktorandengruppe soll Konzepte entwickeln, die eine forschungsorientierten Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern sowie eine wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit deren Berufsfeld und für eine Promotion eröffnen. ...

05.02.2015
Einrichtung einer DFG-geförderten Forschergruppe unter Beteiligung des Fachbereichs Biologie (FOR 2149): Mainzer Zellbiologen gehen Funktion von Goliath-Rezeptor auf den Grund

Bildlink Im Rahmen einer neuen Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG untersuchen Zellbiologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz JGU die Funktionsweise des größten Rezeptors unseres Körpers, des sogenannten Very Large G protein-coupled Receptor-1 (VLGR1). Der Gigant ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor (GPCR), der zur bislang wenig untersuchten Familie der Adhäsions-GPCRs zählt. Während die Funktion klassischer GPCRs bereits recht gut verstanden ist, ist über die Mechanismen, wie in dieser Rezeptorklasse die Adhäsionseigenschaften mit der Aktivierung integriert werden, bisher weit weniger bekannt. ...

22.01.2015
Publikation: Dendriten von Motorneuronen der Taufliege für grundlegende Funktionen entbehrlich

Bildlink Wissenschaftler aus dem AK Duch haben erstmals einen direkten Hinweis gefunden, dass die dendritische Architektur notwendig ist, um evolutionär festgelegte Verhaltensabläufe zu steuern. Die Ergebsnisse wurden in PNAS publiziert. ...

01.01.2015
Neuer Geschäftsfüher am Fachbereich Biologie nimmt seine Arbeit auf

Bildlink Dr. Mark Bajohrs hat zum Wintersemester 2014/2015 die Geschäftsführung des Fachbereichs Biologie übernommen. Zuvor hat der promovierte Biologe die Exzellenz-Graduiertenschule MAINZ an der JGU als wiss. Koordinator und Geschäftsführer geleitet. Davor war er wissenschaftlicher Koordinator einer IMPRS der Max-Planck-Gesellschaft am MPI für Immunbiologie und Epigentik in Freiburg. Seine Kenntnisse im Wissenschaftsmanagement hat Bajohrs durch ein MBA-Studium Wissenschafts- und Bildungsmanagement ergänzt. ...

01.12.2014
W3-Professur Ökologie am Fachbereich Biologie besetzt

Bildlink Dr. Kaltenpoth leitet derzeit eine MPG-Nachwuchsgruppe am Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie in Jena. Kaltehpoth wird ab dem Wintersemester 2015/2016 seine Forschung und Lehre in Mainz antreten.

13.11.2014
Nachwuchsgruppenleiterin erhält hoch dotierten Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander-von Humboldt Stiftung

Bildlink Bundesforschungsministerin Johanna Wanka überreicht Biologin Helen May-Simera den Sofja Kovalevskaja-Preis in Berlin. May-Simera forscht ab Dezember 2014 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über Zilien und damit verbundenen Erkrankungen. ...

12.11.2014
Mainzer Biologiedidaktikerin präsentiert Ameisenkoffer-Projekt bei europäischem Science on Stage Festival in London 2015

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Rebecca Sammet von der AG Didaktik der Biologie (Prof. Dreesmann) des Fachbereich Biologie wird im kommenden Jahr die deutsche Delegation für das europäische Science on Stage Festival in London verstärken. Sie wurde mit dem Projekt "A.N.T.S. – Ameisenforschung als neues Thema an Schulen" ausgewählt. ...

01.10.2014
Publikation: Minitransportbläschen spielen wichtige Rolle für Funktion von Nervenzellen

Bildlink Nervenzellen können Minitransportbläschen Exosomen von benachbarten Gliazellen anfordern und sich so z.B. gegen Stress wappnen. Die Exosomen scheinen dabei die Neuronen auf verschiedenen Ebenen zu stimulieren. ...

01.09.2014
Sofja Kovalevskaja-Preisträgerin nimmt Forschung in Mainz auf

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Dr. Helen May-Simera erhält den mit 1,7 Millionen € dotierten Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung für Ihre wissenschaftliche Arbeit über Zilien und den damit verbundenen Erkrankungen. May-Simera wird in den kommenden 5 Jahren mit den Geldern der Humboldt Stiftung eine Nachwuchsgruppe im Fachbereich Biologie an der Johannes Gutenberg Universität aufbauen ...