Aktuelles: Archiv

Meldungen
27.10.2017
Fachschaftsmitglieder im Rahmen des GLK-Videowettbewerbs ausgezeichnet
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In Kooperation mit dem Medienzentrum (MZ) schrieb das GLK zum dritten Mal einen Video-Wettbewerb für Studierende der JGU aus, diesmal zum Thema: "INTERDISZIPLINÄR – Studium und Lehre an der JGU". Wir gratulieren ganz herzlich!
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14.07.2016
Steinzeit-Genome aus dem Zagros-Gebirge zeigen verschiedene Abstammungslinien für Europäer und Südasiaten
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Internationales Forscherteam unter der Leitung von Palaeogenetikern der JGU zeigt anhand von Genomanalysen, dass Steinzeitmenschen aus dem Zagros-Gebirgezu den Vorfahren der meisten modernen Südasiaten gehören. Die Ergebnisse wurden in Science publiziert.  ... 

08.07.2016
WinUM3 : Kooperationsprojekt der Hochschule Geisenheim und der JGU Mainz
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"WinUM³: Wein und Weinberg im naturwissenschaftlichen Unterricht – Material, Methoden, Medien“, ein Kooperationsprojekt der AG Didaktik Biologie mit der Hochschule Geisenheim, sensibilisiert Schülerinnen und Schüler für das Ökosystem Weinberg.                               ... 

24.06.2016
Maximilian Ehrlich erhält Gutenberg-Stipendium für seine Masterarbeit
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Herr Ehrlich wird für seine Masterarbeit „Raus in die Stadt! - Ausarbeitungen zur praxisorientierten Umsetzung des Themas Stadtökologie im Fach Biologie der Sekundarstufe II“ ausgezeichnet. (Foto: Peter Pulkowski)  ... 

12.06.2016
Sommerfest des Botanischen Gartens: Pflanzenmarkt, Führungen, Livemusik, Kinderprogramm und viele Aktionen zum Jahresthema Arzneipflanzen
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Am Sonntag, dem 12. Juni 2016 ist es wieder soweit. Der Botanische Garten der Johannes Gutenberg-Universität lädt von 11.00 bis 18.00 Uhr zum großen Sommerfest in sein weitläufiges Gartengelände ein.  ... 

06.06.2016
Erste jungsteinzeitliche Bauern Europas stammen aus der Ägäis
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Internationales Team um Mainzer Palaeogenetiker weist neolithische Migration aus Griechenland und Anatolien nach.  ... 

27.05.2016
Christian Zerfaß beim Dies academicus ausgezeichnet
Bildlink Dr. Christian Zerfaß wurde für seine Dissertation mit dem Titel "Recombinant Biomineralizing Polypeptides PXSY: Structure and Dynamics upon the Inter-action with Silica" mit dem Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung ausgezeichnet.  ... 
19.05.2016
Eröffnung des "Gart der Gesundheit" - Themenjahr Arzneipflanzen
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Am Donnerstag, den 19. Mai 2016 um 19.00 Uhr lädt die Biologische Abteilung des Botanischen Gartens zur Eröffnung des neu gestalteten Arzneimittelgartens.   ... 

28.04.2016
Christof Niehrs in American Academy of Arts and Sciences aufgenommen
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Der Gründungsdirektor des Instituts für Molekulare Biologie (IMB), Prof. Dr. Christof Niehrs, wurde von der Amerikanischen Akademie der Künste und Wissenschaften zum ausländischen Ehrenmitglied ernannt.  ... 

15.04.2016
Wie ist das ausgeklügelte Kommunikationssystem in einem sozialen Insektenstaat entstanden?
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Ein sozialer Insektenstaat funktioniert nur dank einer ausgeklügelten Kommunikation. Vielfältige Botschaften müssen übermittelt werden, z.B. über Machtverhältnisse, Gruppenzugehörigkeit, neue Nahrungsquellen und Gefahren. Dieser Cell-Review gibt Auskunft.   ... 

03.03.2016
Arbeitsteilung bei sozialen Insekten: Bei Störungen sind Allrounder gegenüber Spezialisten im Vorteil
Bildlink Die AG Foitzik zeigt, dass hoch spezialisierten Ameisen die Flexibilität fehlt, um sich schnell genug auf neue Anforderungen einzustellen – mit schwerwiegenden Folgen für die gesamte Kolonie im Bezug auf die Überlebenschancen.  ... 
01.02.2016
Mechanismus zur Ruhephase in Neuralen Stammzellen entdeckt
Bildlink Die AG Berger konnte einen neuen Mechanismus zur Aufrechterhaltung der zellulären Ruhephase in neuralen Stammzellen beschreiben. Protein-Interaktion zwischen den glialen Nischenzellen und den Stammzellen aktivieren den hochkonservierten Hippo-Signalweg.  ... 
28.04.2016
Christof Niehrs in American Academy of Arts and Sciences aufgenommen
Die Amerikanische Akademie der Künste und Wissenschaften (American Academy of Arts and Sciences), eine der ältesten und angesehensten Gelehrtengesellschaften der Welt, hat den Gründungsdirektor des IMB, Prof. Dr. Christof Niehrs, zum ausländischen Ehrenmitglied (Foreign Honorary Member) ernannt.

Die Akademie beruft führende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, um mit deren Wissen und Fähigkeiten den zentralen Herausforderungen der heutigen globalen Gesellschaft zu begegnen. Die Akademie agiert als wichtiger unabhängiger Berater von Entscheidungsträgern in Regierungen, der Wissenschaft und im Privatsektor und erreicht dieses Ziel durch Studien, Publikationen und Programme auf den verschiedenen Gebieten der Künste und der Wissenschaften. Gegenwärtig zählt die American Academy 4.600 Mitglieder und 600 ausländische Ehrenmitglieder, darunter die herausragendsten Gelehrten und Forscher weltweit. Namhafte ausländische Ehrenmitglieder in der Geschichte der Academy waren unter anderem Alexander von Humboldt, Charles Darwin und Werner Heisenberg.

„Es ist eine große Ehre für mich, dieser renommierten Gruppe an Gelehrten beitreten zu dürfen“, sagt Christof Niehrs, „und ich freue mich schon sehr darauf, an den Aktivitäten der Akademie teilzunehmen.“ Prof. Niehrs ist Gründungs- und wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Molekulare Biologie (IMB), das 2011 seine Pforten auf dem Campus der Johannes GutenbergUniversität Mainz (JGU) geöffnet hat. Für seine Pionierforschung über die Mechanismen der frühen Embryonalentwicklung hat der Entwicklungsbiologe zahlreiche Ehrungen und Preise erhalten, unter anderem den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), den wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland. Zurzeit forscht er hauptsächlich auf zwei Gebieten, die sich beide damit beschäftigen, wie Zellen ihre Differenzierung regulieren und Krankheiten vermeiden: Epigenetik der DNA-Methylierung und Signalwege des Wachstumsfaktors Wnt.

Als eines von 37 ausländischen Ehrenmitgliedern gehört Christof Niehrs zu den 213 anerkannten Künstlern und Wissenschaftlern, die dieses Jahr zu Mitgliedern der American Academy gewählt wurden. Weitere Mitglieder des diesjährigen Jahrgangs sind Träger des Pulitzer-Preises und des WolfPreises, von MacArthur und Guggenheim Fellowships, des Grammys und des National Book Awards.

„Es ist eine Ehre, diesen neuen Jahrgang außergewöhnlicher Frauen und Männer als Mitglieder unserer namhaften Gesellschaft begrüßen zu dürfen“, so Don Randel, Vorsitzender des Direktoriums der Akademie, in der Pressemitteilung der American Academy. „Ihre Wahl gibt uns die unschätzbare Möglichkeit, ihre Expertise und ihr Wissen in einige der wichtigsten Herausforderungen unserer Tage einzubringen. Wir freuen uns darauf, diese neuen Mitglieder in die Arbeit der Akademie mit einzubeziehen.“

Die neuen Akademiemitglieder werden bei einer feierlichen Zeremonie am 8. Oktober 2016 im Stammsitz der Akademie in Cambridge, Massachusetts, USA, eingeführt.

Weitere Informationen Mehr zur Forschung von Prof. Dr. Christof Niehrs unter www.imb.de/niehrs.

Über das Institut für Molekulare Biologie gGmbH
Das Institut für Molekulare Biologie gGmbH (IMB) ist ein Exzellenzzentrum der Lebenswissenschaften, das 2011 gegründet wurde. Die Forschung am IMB konzentriert sich auf drei topaktuelle Gebiete: Epigenetik, Entwicklungsbiologie und Genomstabilität. Das Institut ist ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen und einer privaten Stiftung. Die Boehringer Ingelheim Stiftung hat 100 Millionen Euro für einen Zeitraum von zehn Jahren bereitgestellt, um die laufenden Kosten für die Forschung am IMB zu decken, das Land Rheinland-Pfalz noch einmal ca. 50 Millionen Euro für den Bau des hochmodernen Forschungsgebäudes. Weitere Informationen zum IMB finden Sie unter www.imb.de.

Über die Boehringer Ingelheim Stiftung
Die Boehringer Ingelheim Stiftung ist eine rechtlich selbstständige, gemeinnützige Stiftung und fördert die medizinische, biologische, chemische und pharmazeutische Wissenschaft. Errichtet wurde sie 1977 von Hubertus Liebrecht, einem Mitglied der Gesellschafterfamilie des Unternehmens Boehringer Ingelheim. Mit ihrem Perspektiven-Programm „Plus 3“ und den „Exploration Grants“ für selbstständige Nachwuchswissenschaftler fördert sie bundesweit exzellente unabhängige Nachwuchsforschergruppen. Sie dotiert den internationalen Heinrich-Wieland-Preis sowie Preise für Nachwuchswissenschaftler. Die Boehringer Ingelheim Stiftung fördert für zehn Jahre den wissenschaftlichen Betrieb des 2011 eingeweihten Instituts für Molekulare Biologie (IMB) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit 100 Millionen Euro. Seit 2013 fördert sie ebenfalls über zehn Jahre die Lebenswissenschaften an der JGU mit insgesamt 50 Millionen Euro. Weitere Informationen unter www.boehringer-ingelheim-stiftung.de.

Pressekontakt für weitere Informationen Dr. Ralf Dahm, Direktor Wissenschaftliches Management Institut für Molekulare Biologie gGmbH (IMB), Ackermannweg 4, 55128 Mainz, Germany Telefon: +49 (0) 6131 392 1455, Fax: +49 (0) 6131 392 1421, Email: press@imb.de  ... 

21.09.2015
Fachbereich Biologie präsentiert sich auf dem Wissenschaftsmarkt in Mainz
An zwei Tagen hat der AK Hankeln ca. 400 DNS von Passanten zur Mitnahme präpariert. Außerdem haben Chromosomenpräparation und Gelelektrophorese großes Interesse gefunden.
06.07.2015
Präsident Krausch besucht den Fachbereich Biologie
Bildlink In der kommenden Sitzung des Fachbereichsrats am 08.07.2015 ist der Präsident der JGU zu Gast im öffentlichen Teil der Sitzung. Alle Mitglieder des Fachbereichs sind recht herzlich eingeladen, um 14 Uhr in die Alte Mensa zu kommen.
02.07.2015
Einrichtung einer DFG-geförderten Forschergruppe unter Beteiligung des Fachbereichs Biologie (FOR 2281)
Bildlink Die Arbeitsgruppe um Prof. Susanne Foitzik ist an der Forschergruppe "Sociality and the reversal of the fecundity-longevity trade-off" (FOR 2281) unter Sprecherschaft von Prof. J Korb (Freiburg) beteilgt.
28.04.2015
Doktorandin aus Fachbereich Biologie in der Gutenberg Akademie aufgenommen!
Bildlink Frau Zuzana Fajkošová promoviert in der AG Paleogenetik am Institut für Anthropologie im dritten Jahr. Sie arbeitet im Marie Curie EU-geförderten Projekt BEAN, das von der JGU aus koordiniert wird (http://beanproject.eu). Herzlichen Glückwunsch !  ... 
08.04.2015
Publikationen: Rätsel um stammesgeschichtliche Stellung ausgestorbener südamerikanischer Huftiere gelöst
Bildlink Ein internationales Team unter Beteiligung der AG Burger konnte zeigen, dass südamerikanische Huftiere mit Pferden, Nashörnern und Tapiren verwandt sind. Die Sequenz eines Strukturproteins im Knochen ermöglichte die stammesgeschichtliche Einordnung. Die relevanten Publikationen dazu wurden in Nature veröffentlicht.  ... 
30.03.2015
Publikation: Verschiedene Strategien verhindern das Springen von Genen

Springende Gene (Transposons) sind in der Lage, ihre Position im Genom zu verändern, bzw. sich innerhalb eines Genoms zu replizieren. Hierbei werden springende Gene zunächst zu einzelsträngiger RNA transkribiert, die Transkripte an anderer Stelle wieder zu DNA umgeschrieben und in das Wirtsgenom reintegriert. Durch fortwährende, teils millionenfache, Akkumulation von Transposon-Kopien beläuft sich der Anteil springender Gene im gesamten Säugetiergenom heute auf etwa 50%.
Typischerweise unterdrücken Organismen durch Methylierung von Transposon DNA dauerhaft deren Aktivität. Jedoch kommt es während der Entwicklung von Keimzellen zu globalen De- und Re-Methylierungsereignissen des Keimzellgenoms. In dieser kritischen Phase können einige Transposon-Kopien wieder transkribiert, d.h. aktiv werden.
In nahezu allen Tieren werden in der Keimbahn sogenannte Piwi Proteine exprimiert. Diese können Transposontranskripte enzymatisch schneiden und somit unschädlich machen. Damit die Piwi Proteine Freund von Feind unterscheiden können, werden Sie von kleinen RNA Molekülen ‚geleitet‘. Diese piwi-interacting (pi-) RNAs passen durch Basenkomplementarität spezifisch auf Transposontranskripte.
Da innerhalb der Säugetiere das Piwi/piRNA System lediglich bei Nagern und einigen wenigen Primaten hinreichend erforscht ist, untersuchten Rosenkranz et al. das piRNA Transkriptom von Spitzhörnchen (Tupaia belangeri), um anhand der Situation bei dieser engen Außengruppe zu den Primaten evolutionsbiologische Prozesse auf dem Weg zur Primatendivergenz nachvollziehen zu können.
Rosenkranz et al. konnten zeigen, dass nahezu alle Transposons im Spitzhörnchen durch komplementäre piRNAs angesteuert werden können. Die einzige Ausnahme bildete das winzige (~70bp) MariN1 Transposon zu dem es keine komplementären piRNAs gab. Die Frage, weshalb ausgerechnet MariN1 Transposons nicht von piRNAs erkannt werden erschloss sich bei der Untersuchung der Sekundärstruktur der MariN1 Transkripte. Durch Selbstkomplementarität und Rückfaltung formen diese nahezu perfekte, doppelsträngige Strukturen aus, die den piRNAs keinerlei ‚Angriffsfläche‘ bieten.
Interessanterweise fanden Rosenkranz et al. jedoch andere MariN1-komplementäre RNAs die sich in vielerlei Hinsicht von piRNAs unterschieden. Diese wiesen dafür typische Charakteristika einer anderen Klasse kleiner RNAs, sogenannter short interfering (si-) RNAs auf. Diese entstehen durch Dicer-Prozessierung, ein Enzym welches doppelsträngige RNA Moleküle zu einem Paar komplementärer einzelsträngiger siRNAs prozessiert. Tatsächlich ließen die bioinformatischen Analysen darauf schließen, dass die für piRNAs unzugänglichen MariN1-Transkripte stattdessen durch das Enzym Dicer geschnitten und somit unschädlich gemacht werden. Umgekehrt konnten gezeigt werden, dass andere Transposontranskripte von piRNAs an exakt jenen Stellen ‚angegriffen‘ werden, die am wenigsten dazu neigen stabile Sekundärstrukturen auszubilden.
Die Ergebnisse der Studie liefern eine grundlegende mechanistische Erklärung für den unterschiedlichen Gebrauch scheinbar redundanter Transposon-Abwehrmechanismen und sind von enormer Bedeutung für ein umfassendes Verständnis der Koevolution von Transposons einerseits und deren Abwehrmechanismen andererseits.

Abb.

Oben) Ein sich rückfaltendes Transposontranskript kann nicht durch piRNAs erkannt werden und wird stattdessen von dem Enzym Dicer geschnitten. Das entstehende siRNA Paar weist die charakteristischen 2nt 3‘-Überhänge auf. (Unten) piRNAs binden an Piwi Proteine und führen diese zu komplementären Transposontranskripten. Hierbei steuern sie Bereiche an, die nicht zur Ausbildung von Sekundärstrukturen neigen. Die Piwi Proteine schneiden die Transposontranskripte, welche durch weitere Enzyme schließlich zu sekundären piRNAs prozessiert werden.

D. Rosenkranz, S. Rudloff, K. Bastuck, R.F. Ketting and H. Zischler, Tupaia small RNAs provide insights into function and evolution of RNAi-based transposon defense in mammals, RNA 2015 21(5) [Epub ahead of print]. DOI:10.1261/rna.048603.114  ... 

23.03.2015
Doktorandengruppe "Integrierte Unterrichtsforschung in Fachdidaktik und Bildungswissenschaften" unter Beteiligung des Fachbereichs Biologie eingerichtet
Bildlink Die Doktorandengruppe soll Konzepte entwickeln, die eine forschungsorientierten Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern sowie eine wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit deren Berufsfeld und für eine Promotion eröffnen.  ... 
05.02.2015
Einrichtung einer DFG-geförderten Forschergruppe unter Beteiligung des Fachbereichs Biologie (FOR 2149): Mainzer Zellbiologen gehen Funktion von Goliath-Rezeptor auf den Grund
Bildlink Im Rahmen einer neuen Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) untersuchen Zellbiologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Funktionsweise des größten Rezeptors unseres Körpers, des sogenannten Very Large G protein-coupled Receptor-1 (VLGR1). Der Gigant ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor (GPCR), der zur bislang wenig untersuchten Familie der Adhäsions-GPCRs zählt. Während die Funktion klassischer GPCRs bereits recht gut verstanden ist, ist über die Mechanismen, wie in dieser Rezeptorklasse die Adhäsionseigenschaften mit der Aktivierung integriert werden, bisher weit weniger bekannt.  ... 
22.01.2015
Publikation: Dendriten von Motorneuronen der Taufliege für grundlegende Funktionen entbehrlich
Bildlink Wissenschaftler aus dem AK Duch haben erstmals einen direkten Hinweis gefunden, dass die dendritische Architektur notwendig ist, um evolutionär festgelegte Verhaltensabläufe zu steuern. Die Ergebsnisse wurden in PNAS publiziert.  ... 
01.01.2015
Neuer Geschäftsfüher am Fachbereich Biologie nimmt seine Arbeit auf
Bildlink Dr. Mark Bajohrs hat zum Wintersemester 2014/2015 die Geschäftsführung des Fachbereichs Biologie übernommen. Zuvor hat der promovierte Biologe die Exzellenz-Graduiertenschule MAINZ an der JGU als wiss. Koordinator und Geschäftsführer geleitet. Davor war er wissenschaftlicher Koordinator einer IMPRS der Max-Planck-Gesellschaft am MPI für Immunbiologie und Epigentik in Freiburg. Seine Kenntnisse im Wissenschaftsmanagement hat Bajohrs durch ein MBA-Studium Wissenschafts- und Bildungsmanagement ergänzt.  ... 
01.12.2014
W3-Professur Ökologie am Fachbereich Biologie besetzt
Bildlink Dr. Kaltenpoth leitet derzeit eine MPG-Nachwuchsgruppe am Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie in Jena. Kaltehpoth wird ab dem Wintersemester 2015/2016 seine Forschung und Lehre in Mainz antreten.
13.11.2014
Nachwuchsgruppenleiterin erhält hoch dotierten Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander-von Humboldt Stiftung
Bildlink Bundesforschungsministerin Johanna Wanka überreicht Biologin Helen May-Simera den Sofja Kovalevskaja-Preis in Berlin. May-Simera forscht ab Dezember 2014 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über Zilien und damit verbundenen Erkrankungen.  ... 
12.11.2014
Mainzer Biologiedidaktikerin präsentiert Ameisenkoffer-Projekt bei europäischem Science on Stage Festival in London 2015
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Rebecca Sammet von der AG Didaktik der Biologie (Prof. Dreesmann) des Fachbereich Biologie wird im kommenden Jahr die deutsche Delegation für das europäische Science on Stage Festival in London verstärken. Sie wurde mit dem Projekt "A.N.T.S. – Ameisenforschung als neues Thema an Schulen" ausgewählt.  ... 

01.10.2014
Publikation: Minitransportbläschen spielen wichtige Rolle für Funktion von Nervenzellen
Bildlink Nervenzellen können Minitransportbläschen (Exosomen) von benachbarten Gliazellen anfordern und sich so z.B. gegen Stress wappnen. Die Exosomen scheinen dabei die Neuronen auf verschiedenen Ebenen zu stimulieren.  ... 
01.09.2014
Sofja Kovalevskaja-Preisträgerin nimmt Forschung in Mainz auf
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Dr. Helen May-Simera erhält den mit 1,7 Millionen € dotierten Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung für Ihre wissenschaftliche Arbeit über Zilien und den damit verbundenen Erkrankungen. May-Simera wird in den kommenden 5 Jahren mit den Geldern der Humboldt Stiftung eine Nachwuchsgruppe im Fachbereich Biologie an der Johannes Gutenberg Universität aufbauen  ...